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Samstag, 16. Dezember 2017 19:47

80 Jahre Kaller Sport-Club 1922 e.V.

Freundschaftsspiel

Kaller SC - 1. FC Kaiserslautern

0:7 (0:2)

Tore: Boskovic (2), Basler, Robnik, Grammozis, Marschall, Weidenfeller

Obere Reihe v.l.n.r.: Schieds- und Linienrichter, Jens Berbuir, Petr Gabriel, Bernd Born, Olaf Marschall, Alan Jungen, Mario Basler, Jochen Schiffer, Dimitrios Grammozis, Michael Heinen, Uwe Müller, Nenad Bjelica
untere Reihe v.l.n.r.: Georg Koch, Dirk Scheer, Jeff Strasser, Marian Hristov, Frank Schmitz, Michael Kratz, Philipp Pauly, Markus Hrziwnak, Danko Boskovic, Robnik, Hany Ramzy

- auf KSC-Seite kamen zudem zum Einsatz: Arnold Fuchs, Sebastian Bitzer (Tor), Carlo Theissen, Christian Hein, Christian Beul, Bassam Ammar

Hut ab, Kaller SC! - Ein Jubiläum, das Maßstäbe setzt

(Kölner Stadt-Anzeiger von Montag, 27. Mai 2002)
von Marc Grospitz

Ein mehr als gelungenes 80-jähriges Jubiläum feierte der Kaller Sport-Club 1922 e.V.

Hut ab vor dem Kaller SC! Das hat Ernst W. Schneiders mit seinem Organisationsteam gut hinbekommen. Die Präsentation des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, der Höhepunkt des Festwochenendes, war nun wirklich vom Feinsten. Auch die Gäste aus der Pfalz waren voll des Lobes, fühlten sich im "aktiv park hannes" und im Grenzlandstadion bestens aufgehoben.

Entsprechend gut war auch die Stimmung rund um das Spiel. Die Profis waren in Gönnerlaune, gaben sich volksnah. Nahezu jeder Autogrammwunsch wurde erfüllt, als beim Schlusspfiff besonders die jugendlichen Fans das Spielfeld stürmten. Im Vorfeld hatten die Organisatoren für den Gast und das eigene Team den Tisch gedeckt und schon dort stimmte die Chemie sofort. "Die waren richtig locker drauf", freute sich Bernd Born, Mitorganisator und Libero der Kaller Mannschaft, über die gelungene Kontaktaufnahme mit dem 1. FC Kaiserslautern. Schneiders, Born und nicht zu vergessen Rudi Hannes, der in der nun abgelaufenen Jubiläumswoche des KSC, sein "Lager" nahezu auf dem Sportplatz aufgeschlagen hatte, wurden für ihre Mühen belohnt. 1200 Besucher bei der Disco, die gleiche Zahl der Gäste auch beim Festkommerz und dann auch noch 1800 Zuschauer beim Spiel gegen den FCK, das hatte fast alle Erwartungen übertroffen.

"Nun sind wir aber auch froh, dass es vorbei ist. Das war echter Stress", berichtete Born sichtlich geschafft. Doch von diesem Jubiläum werden sie in Kall freilich noch in den nächsten Jahren erzählen und es wird sicherlich Maßstäbe setzen. Da darf man gespannt sein, was in Kall erst einmal abgeht, wenn in 20 Jahren das Hundertjährige ansteht.

Liebling Basler verzückte die Massen

1800 Zuschauer freuten sich über sieben Tore des 1. FC Kaiserslautern beim Jubiläumsspiel des Kaller SC.

Zum 80-jährigen Vereinsbestehen des Landesliga-Absteigers der abgelaufenen Saison Kaller SC kam kein geringerer Gegner als der Bundesligist 1. FC Kaiserslautern zum Jubiläumsspiel.

Kaller SC - 1. FC Kaiserslautern 0:7 (0:2). Er war unbestritten der Liebling der gut 1800 Zuschauer im Grenzlandstadion: Mario Basler, das "enfant terrible" der Fußball-Bundesliga. Und er wurde seinem Ruf gerecht. Der ehemalige Nationalspieler war fast allein das Eintrittsgeld wert. Und als er zehn Minuten vor dem Abpfiff mit KSC-Akteuer Uwe Müller das Trikot tauschte und sich redlich bemühte den Gastgebern wenigstens zum Ehrentreffer zu verhelfen, da hatte er auch die letzten Skeptiker überzeugt: Mit einem wie Mario Basler wird es nie langweilig.

FCK echte Profis

Überhaupt präsentierten sich die FCK-Kicker als echte Profis. Sie gingen die Partie mit dem nötigen Ernst an, vergaßen aber auch die Show nicht. Und die ist natürlich gerade bei einem solchen Spiel das A und O. Ein fußballerischer Leckerbissen war die Partie ganz sicherlich nicht, war aber auch wohl nicht zu erwarten. Dafür war die Begegnung aber recht kurzweilig.

Dem Bundesligisten merkte man die lange und harte Saison deutlich an und zudem lockten die Ferien. Für die Schützlinge von Team-Manager Andreas Brehme, der sich diesmal durch seinen Cheftrainer Reinhard Stumpf vertreten ließ, war es der letzte Arbeitstag vor dem wohl verdienten Urlaub. Und entsprechend gelöst wirkte die Truppe auch. Dennoch dauerte es 36 Minuten ehe Olaf Marschall endlich den Bann brach und den FCK in Front schoss. Fortan nahm dann das Schicksal der Kaller, die sich mehr als gut verkauften, seinen Lauf. Bereits kurz nach dem Wechsel hatte der Bundesligist sich mit einer 5:0-Führung (Tore: Danko Boskovic (2), Marian Hristov sowie Mario Basler mit einem kurios ausgeführten Elfmeter) den erforderlichen Respekt verschafft, und danach folgte die Kür. Der scheidende FCK-Keeper Roman Weidenfeller sollte als Feldspieler noch sein Abschiedstor erzielen und schaffte dies auch im dritten Anlauf, Dimitrios Grammozis zirkelte noch einen Freistoß direkt in die Kaller Maschen, nur die Platzherren kamen nicht zu ihrem Tor. Dabei boten sich Jochen Schiffer und besonders auch Markus Hrziwnak nicht zuletzt nach Zuspiel von Mario Basler beste Chancen. Aber egal, die Zuschauer waren auf ihre Kosten gekommen und der Pfälzer haben mit ihrer lockeren Art echte Fan-Werbung betrieben.

 

KSC-Gala setzt neue Maßstäbe!

(WochenSpiegel, von Mittwoch, 29. Mai 2002)
Kaller SC zieht den Hut: "Danke Rudi"! Nahezu 4000 Gäste & Fans an drei Tagen; 80-Jahr-Feier mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr zu toppen - Basler: "Respekt!"

von Bernd Born

Mit einer bis ins kleinste Detail professionell organisierten Jubiläums-Gala feierte der Kaller SC am Wochenende sein 80-jähriges Bestehen.

Kall. Rudi Hannes, Freund und Förderer des Kaller SC, hat neue Maßstäbe gesetzt. Jeweils nahezu 1000 Besucher bei der RPR-Disco am Freitag und beim Tanz- bzw. Kommersabend am Samstag sowie zum krönenden Abschluss noch einmal 1800 Fans beim "Jubiläums-Kick" mit dem 1.FC Kaiserslautern - eine "Geburtstags-Party", die mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr zu toppen sein wird.

Und so war es dann auch dem langjährigen Vorsitzenden des Kaller SC, Ernst W. Schneiders, ein dringendes Bedürfnis, dem Mann seinen Dank auszusprechen, der dieses "Jubiläums-Spektakel" erst möglich gemacht hatte. Beim Kommersabend nutzte der KSC-Boss die Gelegenheit und fand dabei Worte, die vor allem Rudi Hannes unter die Haut gehen sollten.

Bereits in der Woche vor dem "Jubiläums-Dreierpack" hatte Hannes seine "Schalt-Zentrale" im Vereinsheim des Grenzlandstadions bezogen. Bis zu zwölf Stunden täglich standen der "Orga-Chef", sein Team und viele unermüdliche Helfer "unter Strom", um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Die Mühen sollten sich lohnen. Pünktlich zu den Festtagen war alles "rausgeputzt", der Kaller Rasenplatz vermittelte echte Stadion-Atmosphäre und auch im Festzelt klappte nicht zuletzt auch dank professioneller Hilfe (Radio RPR) alles wie aus dem "eff-eff". Ein echter Glücksgriff gelang Hannes zudem mit der Revival-Band "SOHO 92", die beim Festabend für eine wahre "Oldie-Ekstase" sorgen sollte: "Affrocke" bis in die frühen Morgenstunden (bis nahezu 5 Uhr!). Bereits die RPR-Disco und der Tanz- bzw. Kommersabend sollten die kühnsten Erwartungen der KSC-Verantwortlichen übertreffen. Das "i-Tüpfelchen" folgte tags drauf mit dem äußerst sympathischen Auftritt der FCK-Profis, die sich im benachbarten "aktiv park" richtig wohl fühlten. Auch Mario Basler fand lobende Worte für seinen Freund Rudi: "Wirklich toll, was ihr hier auf die Beine gestellt habt!"

Im Spiel selbst hinterließ das junge KSC-Team vor allem in der ersten Halbzeit einen glänzenden Eindruck. Die Küpper-Elf spielte munter mit und kassierte erst in der 36. Minute den ersten Gegentreffer. Nachdem Jochen Schiffer mit einer Großchance zum 1:1 scheiterte, fiel das 0:2 erst kurz vor dem Pausenpfiff. Nach 90 Minuten hieß es dann aber doch standesgemäß 0:7, wobei Mario Basler in den letzten 8 Minuten im KSC-Trikot für beste Stimmung im "Kaller Rund" sorgte.
Erst als der FCK-Mannschaftsbus wieder die Heimreise in die Pfalz antrat, gönnte sich ein ebenso geschaffter wie glücklicher Rudi Hannes ein (wohlverdientes) Päuschen.

 

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